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Wie geht es weiter?
"Totschweigen" hilft nicht!
Aufgeben wäre der falsche Weg!
Es wird eng!
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Meteor Insolvenz: Der "GAU" für Bockenem Etliche Bockenemer haben es geahnt. Viele wollten es nicht wahrhaben: METEOR, der größte Arbeitgeber im Stadtgebiet kommt nicht aus der Krise heraus. Am Freitag dem 13. Januar 2012 hat die Geschäftsleitung die Notbremse gezogen und die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens erklärt. Nicht nur für die Mitarbeiter, für die gesamte Stadt Bockenem ein Schock. Die Hoffnung auf einen "Retter" aus Indien hat sich in Luft aufgelöst. Die Suche nach einem neuen Investor läuft anscheinend schon. Dass alle 1800 Arbeitsplätze in Bockenem erhalten werden können, ist wohl eher unwahrscheinlich. Wie es jetzt weitergeht? Eine Prognose dürfte im Moment wohl niemand wagen. Wie kann die Politik vor Ort unter diesen Umständen dem Unternehmen METEOR, darunter den ca. 1000 Beschäftigten aus dem Stadtgebiet, helfen? Auf jeden Fall nicht durch "totschweigen" und einer "wir machen einfach so weiter" Strategie. Potentiellen Investoren muss signalisiert werden, dass die Stadt Bockenem der richtige Ort für sie ist. Der Standort, und damit "weiche" Faktoren spielen da eine große Rolle. Ein Investor fragt nach Fachkräften, schnellen Datenanbindungen, Verkehrsinfrastruktur, Schulen, Kindergärten, Freizeitangeboten, Einkaufsmöglichkeiten, medizinischer Versorgung und einer lebenswerte Umgebung. Denn nur dann kann man langfristig gute Mitarbeiter vor Ort halten und die Kunden überzeugen. Nicht nur die fehlende Gewerbesteuer, auch die sinkende Kaufkraft der Familien, die von METEOR direkt oder indirekt leben, dürften das verfügbare Geld in Bockenem weiter sinken lassen. Das werden auch die lokalen Handwerker, Geschäftsleute oder Gaststätten bei ihren Einnahmen spüren. Dies wirkt sich direkt auch auf die Steuerkraft der Stadt aus. Jedem verantwortungsbewussten Kommunalpolitiker im Ambergau sollte klar sein: Geld wird noch knapper. Es müssen, gerade jetzt, zusätzliche Belastungen für die Bürger vermieden werden. Und das alles bei ständig sinkenden Einwohnerzahlen. Eine bittere Wahrheit. Es gibt viel zu tun! Politik und Verwaltung sind stärker gefordert als in den letzten Jahren.
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Bürger kümmern sich! Arbeitskreis Ökologische Energie packt an!
Solarpark Herrmann 2
Strom aus Wasserkraft in Königsdahlum |
Eine ernst gemeinte Energiewende geht nur mit
großen Veränderungen Im Ambergau tut sich etwas! Raus aus der Atomtechnik! Das ist mittlerweile Konsens in Deutschland. Lange genug hat es gedauert. Wir müssen auch raus aus der "alten" Energietechnik, die weiterhin fossile Brennstoffe nutzt. Auch das ist allen Verantwortlichen in Deutschland inzwischen klar. Ohne Investitionen und ohne eine breite Einbindung der Menschen wird es nicht weitergehen. Zum Glück hat hat sich im Ambergau der "Arbeitskreis Ökologische Energie" gebildet. Hier kümmern sich Bürger um dieses Thema. Zwei Projekte sind aktuell recht viel versprechend: Ein privater Investor plant einen Solarpark im Bereich Bockenem / Herrmann 2 mit einer Spitzenleistung von 1,5 - 1,8 Megawatt. Die Planung hierfür ist angelaufen, das Genehmigungsverfahren wurde auf den Weg gebracht. Die SPD wird dieses Projekt positiv begleiten. Aus heutiger Sicht ist die Belastung des Landschaftsbildes relativ gering. Damit sich auch Bockenemer Bürger finanziell in die Energiewende einbringen können, ist es denkbar, dass die bestehende Solargenossenschaft Holle sich mit Bockenemer Bürgern zusammentut um eine gemeinsame Genossenschaft zu gründen. Beide Orte sind auf Dauer nicht groß genug, aber gemeinsam könnte manches möglich sein. Auch hier ist der Treiber in Bockenem der "Arbeitskreis Ökologische Energie". Was in Holle bereits möglich war sieht man auf der Internetseite der Holler Energiegenossenschaft. Eine erste Idee: Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach der Turnhalle in Bornum. Details müssen noch geprüft werden. Mehr demnächst auf dieser Seite.
Außerdem: Offensichtlich wird in relativ kurzer Zeit im Bereich der alten Mühle in Königsdahlum wieder Strom erzeugt. Ein privater Investor will hier offensichtlich ebenfalls tätig werden. Vorher muss allerdings der Mühlengraben wieder geöffnet werden. Das Geld für die notwendige Brücke (90.000€) wurde bereits in den Haushalt der Stadt Bockenem eingestellt.
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| Wir kümmern uns um unsere Stadt! |