Wir im Ambergau !

SPD Ferienpassangebote 2010

Lagerfeuerromantik und gruselige Nachtwanderung zum Start in die Ferienwochen

SPD  Nachtwanderung mit Lagerfeuer schon ein Klassiker im Ferienpassprogramm der Stadt Bockenem

Schnell war das Angebot der SPD Ambergau im diesjährigen Bockenemer Ferienpass „Nachtwanderung und Lagerfeuer“ ausgebucht. 35 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren hatten sich angemeldet und freuten sich auf Stockbrot am Lagerfeuer und die Nachtwanderung durch den dunklen Ortshäuser Wald. Traditionell begann es mit einer Begrüßungsrunde. Der SPD Vorsitzende Siegfried Berner versammelte alle „Ferienpässler“ um sich, und erklärte ihnen in einer Vorstellungsrunde die wichtigsten Regeln, die eingehalten werden müssen, damit alle ihren Spaß haben können. 

Anschließend ging es zur „Ambergauer Köhlerhütte“. Interessiert lauschten die jungen Bockenemer den Erklärungen des Ortschronisten Rudi Herzog zum Aufbau eines Kohlenmeilers. Die Kleinen staunten über die großen Mengen an Holz, die ab dem 4. August zu einem Meiler aufgeschichtet, mit Erde abgedeckt und dann verkohlt werden sollen. Gedränge gab es dann in der Köte. Alle wollten mit hinein und einen Blick auf den Schlafplatz des Köhlers werfen. 

 

Auf dem Rückweg wurden am Ortshäuser Bach noch lange Weidengerten für das obligatorische Stockbrotrösten gesammelt. 

Die Zeit bis zum Abendessen vom Grill nutzen die Jungen und Mädchen um die Umgebung zu erkunden, in die Kletterbäume zu steigen, aus Baumstuken Skulpturen zu schnitzen oder um eine private Fußballweltmeisterschaft aufzuziehen. Die Mannschaft der Betreuer hatte allerdings keine Chance. Schon im Vorrundenspiel schieden die alten Herren gegen die Nachwuchskicker mit 3:1 aus und konnten somit die Heimreise antreten. 

Ein Highlight der Veranstaltung war ohne Frage Martin Sieber mit seiner Gitarre. Ständig von seinen jungen meist weiblichen Fans umlagert spielte er sich unermüdlich die Finger wund. 

Gitarrenschülerin Jana durfte sein Instrument übernehmen und überzeugte mit ihrem Können

Fleißige Hände hatten zwischenzeitlich alles für die zünftige Grillmahlzeit vorbereitet, so dass nach einem Geschmackstest auch die kleinen Gäste zu ihrem Recht kamen.

     

         

 

Natürlich musste die Feuermulde vom Fachpersonal vorbereitet und bis zum Durchglühen der Holzscheite beaufsichtigt werden,

ehe man sie an die Kinder übergeben konnte.

 

Bei der abschließenden Nachtwanderung starteten die Kleinen noch ziemlich übermütig. Niemand hatte die Warnungen vor den gefährlichen Wildschweinen ernst genommen. Außerdem spendete der über dem Wald aufgegangene Vollmond noch reichlich Licht. Im Wald angekommen sah die Sache allerdings schon ganz anders aus. Hier wurde es plötzlich stockdunkel. Der schmale, bergauf und bergab führende Pfad war auch mit Taschenlampen nur im „Gänsemarsch“ zu bewältigen. Den jüngeren Teilnehmern war die Erleichterung dieses schwierige Wegstück überstanden zu haben deutlich anzumerken. Nun konnten die über einer Lichtung tanzenden Glühwürmchen unbeschwert bewundert werden. Selbst für viele der an der Wanderung teilnehmenden Eltern war dies ein besonderes Erlebnis. 

       

Wohlbehalten wieder am Zeltplatz angekommen, klang der Abend bei Lagerfeuerromantik und Gitarrenklängen mit dem Rösten von Weißbrotscheiben aus.